Waren (Müritz)

St. Marienkirche

St. Marienkirche

Waren (Müritz) ist die mit Abstand größte Müritzstadt und liegt am nördichen Ufer der Binnenmüritz, Die Stadt ist Luftkurort sowie seit 2012 ein staatlich anerkanntes Soleheilbad. Für Bootstouristen ist Waren eine Stadt, die unbedingt besucht werden muss. Das ist problemlos möglich, da Waren den größten und wichtigsten Hafen in der Mecklenburgischen Seenplatte zur Verfügung stellt. Von diesem sind es nur 10 Gehminuten in die Altstadt, die mit sehenswerter Mittelalterarchitektur einläd. An den alten als auch den neue Markt schmiegen sich liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser, die engen Gassen muten im Sommer sogar italienisch an. Auch Theodor Fontane hielt sich in Waren auf und beschrieb die Stadt als prächtiges Stück Erde.

Als Zentrum der Region bietet Waren viele Attraktionen: Weit über die Region hinaus bekannt ist das Müritzeum. Ausgezeichnet als Ort im Land der Ideenfasziniert die riesige Unterwasserwelt besonders durch ihre umfassende Präsentation heimischer Fischarten. In den Sommermonaten kann man einen spannenden Abend mit der Müritzsaga, einem Freilichttheaterstück erleben, nachdem man den Tag an einem der 4 Strandbäder verbracht hat. Ausklingen kann der Tag in einem Restaurant. Die Restaurant-/Barlandschaft ist groß, vom gemütlichen Hinterhof bis prominent an der Hafenpromenade findet sich für jeden Geschmack das richtige.

Höhepunkt für Bootstouristen ist die Müritzsail, die jedes Jahr im Frühjahr stattfindet. Begann die Müritzsail 2002 noch als kleine Schwester der Hansesail, so hat sich die Veranstaltung fest in den maritimen Kaldener Deutschlands geschrieben. Jedes Jahr zieht dieses Veranstaltung mehrere zehntausend Besucher an.

Vor den Toren Warens liegt der Müritz-Nationalpark. Er ist einer der drei großen Schutzgebiete in Mecklenburg-Vorpommern und beheimatet viele unter Artenschutz stehende Pflanzen und Tiere. Ein Ausflug zu Land ist durchaus zu empfehlen. Warum nicht also eine Radtour zum Müritzhof wagen, wo Landschaftspflege mit skandinavischem Fjällrind, Gotlandschafe und Shetlandponys betrieben wird. Oder Kraniche im Zuge eines Ausfluges in den Nationalpark bewundern.