Malchow

Unternähme man eine Bootstour durch die Mecklenburger Seenplatte,
käme man über kurz oder lang nach Malchow.

Westlich von Waren (Müritz), den Kölpinsee und Flesensee hinter sich lassend, besetzt die Stadt ein Inselchen inmitten des Malchower Sees.
Die Insel ist einerseits über einen künstlich aufgeschütteten Erddamm
und anderseits über eine historische Drehbrücke mit dem Festland verbunden.
Durch diesen baulichen Eingriff wird die Schiffspassage auf wenige Meter eingeschränkt und jeder passierwillige Bootsführer durch das Nadelöhr gelenkt. Die Drehbrücke, die jede volle Stunde öffnet, lockt nicht nur
boots- und wassersportaffine Urlauber, sondern auch viele Schaulustige, denn durch ihre in Deutschland einzigartige Bauweise und vor allem durch den regen Bootsverkehr begeistert sie jährlich viele Menschen.
Die Inselstadt Malchow ist wie Waren (Müritz) ein staatlich anerkannter Luftkurort und bietet ihren Besuchern viele Attraktionen.
Wie die wunderschöne und umfangreich sanierte Altstadt auf der Insel, das Malchower Kloster, die Klosterkirche in dem sich auch das Mecklenburgische Orgelmuseum befindet oder den engelschen Garten,
der das Kloster südwestlich berandet sind ebenfalls Ausflüge wert.
Für die jüngeren Besucher ist bestimmt ein Ausflug in den Affenwald mit angeschlossener Sommerrodelbahn interessant.

Malchows Hafen wurde 2008 der Öffentlichkeit übergeben und bietet 35 Liegeplätze, die man gern in Anspruch nehmen kann, um die Stadt und das Umland zu erkunden. Mag Malchow auch eine kleine Stadt sein
(altslawisch: malu = klein), so gilt sie dennoch vielen als ein attraktives Touristenziel der Mecklenburgischen Seeplatte, die eingebettet in schönster Natur wartet, von Ihnen entdeckt zu werden!